UMBAU

SCHEUNE

Umbau denkmalgeschützte Scheune zum Wohnhaus

Die akute Einsturzgefahr des denkmalgeschützten Gebäudes in der Finsteren Gasse in Markgröningen

erforderte raschen Handlungsbedarf. In diesem Zuge wurden intensive Verhandlungen mit den Denkmalschutzbehörden geführt.

Das Ergebnis war die zeitgemäße Möglichkeit zur Umnutzung der Scheune zu Wohnzwecken unter Berücksichtigung der Satzung

über die Gesamtanlage “Altstadt Markgröningen”.Dies betraf im Wesentlichen den Erhalt der historischen südlichen Giebelfachwerkfassade zur mittelalterlichen Metzgergasse

und die Einhaltung der vorhandenen baulichen Kubatur.Als Konstruktion wurde aus ökologischen Gesichtspunkten durchgehend eine Massivholzkonstruktion gewählt.

Fundamente, Deckenstärken, -spannweiten und Wandstärken wurden minimiert. Eine exakte Vorkonfektionierbarkeit in der Werkstatt optimierte die

Herstellung der geschlossenen und von außen nicht zugänglichen Grenzwände im Osten, Norden und Westen.

Die Belichtung innen erfolgt indirekt über das Dach.

Der so entstandene Lichthof verbindet über skulpturale Massivholztreppen die “öffentlichen” Bereiche im Erdgeschoss mit den privaten Bereichen in den Obergeschossen.

Das Gebäude ist mit dem Sanierungspreis der Stadt Markgröningen ausgezeichnet und wurde beim Deutschen Holzbaupreis 2013 veröffentlicht.

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